Samstag, 8. Mai 2021

Honeymoon

Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag wurde Ellie von Conner gedeckt. Am Donnerstag kam es nicht zum typischen " hängen" aber das ist nicht so schlimm. Der erste Deckakt lief recht schnell, am Donnerstag und Freitag war Ellie etwas unsicher und zickig aber es ging gut und sie hat die Zeit mit Conner ganz extrem genossen.

Zum Abschluss sind wir heute mit Madlen und Madelein eine runde Spazieren gegangen. Diesmal war Jenna und Penny mit dabei. Obwohl Ellie noch "gewollt" hätte, gedeckt wurde heute nicht mehr. Conner war der Meinung dass drei Tage gereicht haben. Wir sind nun gespannt ob wir bald süsse K-chen begrüssen dürfen ❤ Vielen Herzlichen Dank an Madlen für deine Zeit und dass du uns deinen Plüschmann zur verfügung gestellt hast. Conner ist genial 😍 Ein richtig toller Rüde mit traumhaftem Wesen. Vielen lieben Dank auch an Madelein für deine Zeit und dass du uns dein Zuhause als Honeymoon zur vergügung gestellt hast ❤ Ich finde es echt herrlich wie wir Züchter uns untereinander helfen und unterstützen, genau darum bin ich so gerne im Pro Dalmatian, hier arbeitet man zusammen, nicht in Missgunst gegeneinander 😎 Vielen Lieben Dank auch an dich Steffie, dass du uns Ellie zur verfügung stellst und immer wieder die weite Strecke auf dich nimmst um es uns möglich zu machen mit Ellie zu züchten ❤ Ellie ist heute hoffentlich Prall gefüllt wieder nach Hause, in knapp 4 Wochen wissen wir mehr 😊 Es waren vier wundervolle Tage, ich habe es sehr genossen. 

Bei Sadie haben wir noch die Zuchtzulassung gemacht. Wenn die röntgen Ergebnisse grpnes Licht geben darf sie offiziell in die Zucht..

Ach ja 
Noch mals zur erinnerung, morgen findet der Social Walk statt auf 13 Uhr. Wer dabei sein will, soll sich melden. Der Lauf findet in Bissikon bei Effretikon statt, die genau Adresse gebe ich euch per Whatsapp durch. 

Mittwoch, 5. Mai 2021

K-Wurf Hochzeit

Hurra, Conner & Ellie haben Hochzeit gefeiert ❤ Der K-Wurf nimmt seinen beginn 🥰 Die beiden haben zuerst getanzt und getobt, dann ging es ganz schnell. Ein versuch, ein treffer 😅Conner hat das sehr souvären gemacht und Ellie ist ganz doll in ihn verliebt 😍 Sie strahlte ihn ständig an und er hat es genossen Casanova zu sein. Morgen fahren wir wieder zu ihm mal sehen ob sie sich die beiden immer noch so innig lieben 🥰Ich mache morgen mehr Bilder...heut habe ich mehr gequatscht 😅

Dienstag, 4. Mai 2021

Sioux

Wir nehmen Abschied von Sioux ❤
28.06.2009 - 04.05.2021 ( Kallisto Straciatella) 
Die Stammhündin meiner Zucht,Mama vom A,B und C-Wurf ist gestern für immer eingeschlafen. Geboren am 28 Juni 2009 in der Slowakei, bis zu ihrem 6ten Lebensjahr hat sie bei mir gelebt, dannach ist sie umgezogen in ein Zuhause das perfekt für sie und ihre Persönlichkeit war. Sioux war eine sehr spezielle Hundedame, sie hat mir einiges beigebracht und war überaus arbeitswillig. Die Chemie zwischen ihr und mir war nie perfekt, nach ihrer kastration entschied ich mich jedoch dass wir getrennte Wege gehen sollten. Bis heute habe ich diese entscheidung nicht bereut. Ihre Familie hat so gut gepasst und sie wurde innig geliebt und umsorgt. Sioux Körper wollte nun nicht mehr, diverse Wehwehchen haben sie geplagt, so sehr dass es schlussendlich nicht mehr ging. Nun ist sie schmerzfrei und mit ihrem über alles geliebten Kani vereint. In Gedanken bin ich bei ihrem Frauchen, die wahrlich alles für Sioux gemacht hat ❤ Auch mich trifft es, zu wissen dass sie nun nicht mehr ist. Ich habe Sooxel viel zu verdanken und werde sie niemals vergessen. Ich mag mich noch heute gut erinnen an den Tag als ich sie abholte....Sooxel, einfach einzigartig und speziell, von Anfang an. Machs gut Nöbi, eines Tages sehen wir uns wieder ❤

Sonntag, 2. Mai 2021

Energie

Voll geladen 

Wir kennen sie alle, die vollgestauten Energiehündchen die kaum warten können bis man eendlich spazieren geht. Schon wenn man an die Leine denkt hüpfen sie auf und ab vor Freude und sind kaum noch zu bändigen. Vielleicht hat man so ein Gummiball Exemplar Zuhause, vielleicht kennt man aber einfach sonst jemand der so was tolles sein Eigen nennt. Teilweise ist das echt sau lustig anzusehen aber lustig ist es eigentlich gar nicht. 

Da kann nähmlich jemand so gar nicht mit seiner Energie richtig umgehen und Geduld ist ein Fremdwort. Ein entspannter spaziergang wird das mit so einem Exemplar vermutlich nicht aber vielleicht ist dem Besitzer auch schon längst nicht mehr bewusst was den entspannt heisst, schliesslich gewöhnen wir uns sehr schnell an "umstände" . 
Für mich beginnt der Spaziergang bereits an der Haustüre wenn ich meine Hunde fertig mache zum raus gehen. Sobald sie merken wir gehen, werden sie auch zappelig und freuen sich. Ist auch schön wenn sie sich freuen. Sobald die freude überschwappt, korrigiere ich sie allerdings. Warum, weil ich nicht mit einer Meute zappelnder Hunde durch die Gegend gerissen werden will und auch weil zu viel Energie die gestaut ist, gerne kippen kann und es damit zu Problemen kommen kann. So weit sollte man es nicht kommen lassen. Wenn man jetzt nur einen zappeligen voll geladenen Hund hat, wird sich diese Energie und damit Frust sehr oft an anderen Dingen entladen. Das können fremde Hunde sein oder andere Dinge die den Hund in den Moment reizen. 

Aber gehen wir zurück zun Anfang. Bevor man das Haus verlässt sollte man den Hund in eine entspanntere Stimmung bringen. Kurze Freude ok und dann wieder gesittet. Ich leine alle an, nachdem sie ruhig sitzen und warten. Nur wenn sie ruhig sind öffne ich die Türe. Aber eine offene Türe heisst nicht das man sofort raus springen darf. Erst wenn ich es erlaube. Oft sind die Hunde auch unangleint und je nach Situation und Stimmung rufe ich sie einzel raus. Da wir öffters mit dem Auto unterwegs sind, Leine ich sie die paar Meter durch den Garten nicht an. Wenn die Stimmung geladen ist ( ich habe kein Hund der extrem überdreht) setze ich sie vor dem Auto ins sitz und lasse sie einzel ins Auto. 
Warum tue ich das? Nun, teilweise mag das sehr anstrengend sein aber die Hunde kommen durch die anweisungen zur ruhe und sind viel kontrollierter. 
Das gleiche Spiel passiert an unserem Spaziergangsort. Je nach Stimmung lasse ich sie einzel raus wenn ich den Kofferraumdeckel öffne, lasse sie warten und rufe einzel jeden Hund raus, setze sie ins Platz, mache je nach Situation eine Leine an und gehe zuerst ruhig ein paar Schritte bis die erste aufregung verfolgen ist. Ich mache das nicht immer so akribisch, je nachdem wie die Hunde und die Energie gerade ist. Meine Mädels sind sehr ausgeglichen, da braucht es nicht viel. Hat man aber eben so ein Energiepacket welches sich nicht gut im Griff hat, kann das zur Geduldsprobe werden. 

Bei manchen Hunden geht es mit einem entspannten spaziergang nicht. Der Grund ist tatsächlich die viele Energie. Manchmal muss die einfach raus, weil sonst eine zusammen arbeit echt kompliziert wird und super anstrengend. Nun aber aufgepasst. Man kann die Energie mit Sport entladen, zum Beispiel Ball spielen bevor man spazieren geht oder Frisbee aber wenn man das Regelmässig tut, wird der Hund bis zu diesem Zeitpunkt noch nervöser weil er sich auf dieses Spiel freut. Es ist also im Prinzip Kontraproduktiv. Viel besser wäre es den Hund kontrolliert auszulasten. Eine kontrollierte schnelle, kurze fahrt mit dem Rad wäre ideal wenn das nicht geht kann man dem Hund auch bei bringen den Prey Dummy ( Futterbeutel) zu apportieren. Den, da braucht er die konzentration und die Nase und lenkt seine Energie komplett auf das. Die Dummyarbeit kann man wärend dem Spaziergang machen und kann so den Hund recht gut beschäftigen und seine Energie kontrolliert entladen. 

Angestaute Energie und keine Disziplin ist übrigens oft der Auslöser für auffälligkeiten wie Leinenaggression. Der Hund ist frustriert, geladen und hat keine klare Anweisung, dieser Frust muss raus, da eignet sich ein anderer Hund ideal als Opfer. Daher lohnt es sich etwas Disziplin und Ordnung zu schaffen und das eben schon hinter der Haustüre. 

Ein Spaziergang mit einem voll geladenen Hund ist nicht entspannend, ich weiss das. Aber je nach Hund gibt es da Lösungen die es besser machen. Der Beginn ist aber immer an der Haustüre und vieles ist von euch selbst abhängig. Ruhige, kontrollierte Abläufe helfen auf jedenfall.

Samstag, 1. Mai 2021

Social Walk

Social Walk 
Ich plane am 9 Mai einen Social Walk auf 13 Uhr in der nähe von Bissikon bei Effretikon. 
Bei dem Lauf geht es um ein Training für Hunde die an der Leine etwas schwierig sind und oder im sozialem umgang generell. Unter meiner Leitung führen wir einen kontrollierten Spaziergang. Wer Lust hat darf sich gerne melden.

Freitag, 30. April 2021

Sommerlauf

Dalmi Sommerlauf ❤
Zur Zeit sind Dinge schwer Planbar aber trotzdem möchte ich dieses Jahr gerne wieder einen Sommerlauf machen. 
Etwas simpel um jeder möglichkeit gerecht zu werden. Das treffen ist am 20 Juni 2021 auf 11Uhr gedacht. Treffen tuen wir uns in Märstetten. Willkommen ist jeder der mag 🥰😁
Park möglichkeiten sollte es genug haben, wir treffen uns alle beim "Weiher"  den man auf Maps gut findet, sonst dürft ihr gerne Fragen.
Bitte gebt mir bescheid ob ihr kommen wollt, damit ich es einberechnen kann.

Die lieben Nerven

Schwaches Nervenkostüm 

Im Laufe der Zeit wurde mir als Züchter immer mehr bewusst wie verdammt wichtig das Wesen eines Zuchthundes ist. In Züchterkreisen bekommt man aber vorallem zu spühren wie wichtig die Optik ist und die verbindungen die man in den Züchterkreisen hat. 

Hundezucht ist vergleichbar mit der Mafia und das ist eigentlich echt traurig. Man muss schon recht ein dickes Fell haben und den Mut das zu tun was man wirklich will. 
Wer glaubt dass das Ziel eines Vereins nur die Gesundheit und die ideale erhaltung der Rasse ist, der ist ganz schön naiv. In der Züchterwelt ist es oft mals recht hässlich, intregant und vor allem geht es bei vielen um Macht, Anerkennung und um ihr eigenes  Ego auf zu polieren. Das klingt jetzt zünisch aber das ist leider in vielen Clubs und Vereinen Fakt. 

Ich möchte die Ausstellungen, die oft Mittelpunkt der Züchter sind, nicht genzlich kritisieren aber gerade dort beginnt die Täuschung und der Betrug. Ausstellung mögen durchaus ihren Sinn haben aber den eigentlichen Sinn haben sie schon längst verloren. An Austellungen gewinnt meisst nicht der Hund der eigentlich der beste seiner Rasse ist, sondern vieles hat mit der richtigen Conection zu tun. Menschen, Richter sind käuflich, auf welche Art auch immer, das ist leider so. Es gibt nur selten sehr ehrliche und faire Richter, so rar sie sind, so wertvoll sind sie auch. 

In einer Welt voller Lügen und Intrigen passieren leider viele Fehler, mag sein dass das viele in dem Moment nicht sehen aber leider ist das die Wahrheit. Viele Züchter fokusieren ob sie es zugeben oder nicht,  auf die Optik der Hunde und deren Erfolg bei Ausstellungen, doch dabei sollte man eines nicht vergessen. 
Der Mangel an Wesen kann die Schönheit niemals kompensieren. 

Es ist klar oder sollte klar sein, dass die Gesundheit immer oberste Priorität hat aber gleich dannach ist das Wesen eines Zuchthundes enorm wichtig. Ein Züchter züchtet hauptsächlich für den "normalen" Hundehalter und was nütz dem ein schicker Hund der völlig überdreht, mühsam und oder schwer handlebar ist? Na gar nichts... Die Ausrede des Züchters ist bei schwierigen Hunden immer die gleiche, dass man wohl  als Besitzer Fehler gemacht hätte. In jungen Jahren ne stärkere Führung und der Hund wäre völlig ok. Nein, so einfach und dreisst kann die Antwort nicht sein. 
Ein sozial schwacher, hibbeliger, aggresiver, ängstlicher Hund, vererbt sein Wesen deffinitiv auch. Wenn ein Hund nicht "sauber" Tickt ist das ein Mangel den man nicht einfach unterschätzen darf, schon gar nicht in der Zucht. 

Den, ein optisch fehlerhafter Hund, würde ein Züchter nicht zur Zucht einsetzten aus Angst er wird diesen Fehler an die Nachkommen weiter geben, ausserdem hätte er an den Austellungen keine Chance. Beim Wesen wird dies einfach ignoriert oder schön geredet. So entstehen viele schwierige Exemplare die dann in überforderten Familien leben. Muss das sein? 
Nein, eigentlich nicht. Aber das Augenmerk liegt eben auf der Optik und das andere, tja das ist erziehungssache oder ansichtssache. Ist es eben nicht. Es gibt einen hauffen Hunde die in der Zucht nichts zu suchen haben weil ihr Wesen einfach nicht zumutbar ist. Ich durfte schon selbst erfahrungen machen und habe dabei einiges dazu gelernt. Heute bin ich viel kritischer was das Wesen betrifft und es muss für mich absolut stimmen. Das heisst nicht das ein Hund perfekt sein muss. In die Zucht sollten aber nur stabile Hunde die ein sauberes Wesen haben und nicht mit sich selbst ständig im Konflikt stehen. 

Doch was heisst das genau ? Ich glaube das wir generell viel zu wenig acht geben wie unsere Hunde so funktionieren. Bei etwas "komplizierteren" Fälle heisst es vielfach das in der Erziehung nicht alles rund lief oder dass der Hund eben mal eine schlechte erfahrung gemacht hat etc. Wir sagen nur selten dass ein Hund einfach einen schwachen Charakter hat aber genau das ist der Punkt. Auch unter den Hunden gibt es welche deren Charakter eben nicht so stabil ist oder nicht "sauber" . Das kann sich ganz unterschiedlich äussern aber in der Regel sind solche Hunde einfach "auffällig" . Überängstlich, schnell reizbar, sehr hibbelig, steriotypisches verhalten, übersteigert aggresiv etc. Es gibt viele Dinge die zeigen dass ein Hund nicht ganz sauber ist oder eben mit sich selbst im Konflikt ist. Es ist aber auch nicht immer leicht dies zu erkennnen, schon gar nicht für einen Laien. 

Ein Züchter sollte aber erkennen können ob ein Hund ein sauberes Wesen hat und er sollte nicht einen Hund einsetzten der sich auffällig zeigt. Eigentlich sollte das klar sein, das ist es aber nicht. Vieles wird durch irgendwelche Geschichten entschuldigt und besser oder plausibler dargestellt. 
Bei gewissen Rassen wird es auf eine Rassemerkmal geschoben wenn ein Hund reserviert gegenüber Menschen ist. Das mag wohl so sein, trotzdem geht man damit das Risiko ganz bewusst ein, dieses Merkmal weiter zu geben obwohl es inzwischen kein nötiges Merkmal ist, den die Hunde werden überwiegend für den normalen Haushalt gezüchtet. Nun reserviertheit ist kein übertriebener Mangel kann aber durchaus zu einem Problem werden wenn man es nicht im Auge behält. 

Man muss sich als Züchter stetts vor Augen halten für wenn man die Welpen züchtet und man muss auch davon ausgehen dass die Käufer nicht alle geborene Hundeprofis sind. Ein schwieriges Elterntier macht in der Regel auch den einen oder anderen schwierigen Nachkommen und ob das für die neuen Familie zumutbar ist, ist fraglich. Es ist nebenbei keine schöne oder gelungene Werbung, wenn Familie Müller sich einen Goldie kauft als Familienhund und sich bei dem Exemplar heraustellt dass es ein hyper aktives Hündchen ist das sich nur schwer bändigen lässt und jagd wie Sau. Bei genauer Recherche stellt sich dann heraus dass Herr Papa von Hündchen Müller ebenfalls ein zappeliges, mühsames etwas ist das selbst in erfahrenen Händen als mühsam gilt. 
Was ich damit sagen will ist, nicht jeder Hund ist rein von seinem Wesen dazu geboren in die Zucht zu gehen. Es gibt Exemplare die einfach ein schwaches Nervenkostüm haben und zur Zucht nichts taugen. 
Man muss so fair sein dies zu sehen und auf eine Zucht verzichten, man tut sich selbst, der Rasse einen gefallen und auch den Interessenten einen gefallen.